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Die Geschichte der Gemeinde Veszprémfajsz kann sich zeitlich und räumlich in zwei trennende Teile geteilt werden.

 

I. Das mittelalterliche Dorf entwickelte sich in den XI—XVI-ten Jahrhunderten un die zu den heutigen Tagén sichtbaren mittelalterlichen Kirchenruinen, nördlich von der gegenwártigen Gemeinde ungefähr 1000 Metern entfernt, zu einer bewohnten Niederlassung. In der Umgebung des naheliegenden Schlosses von Veszprém befanden sich zahlreiche von den Königen, Königinnen und Fürsten besitzten Dörfer und Landgüter in den XI— XlII-ten Jahrhunderten. Das Dorf Fájsz gehörte in den XI—Xll-ten Jahrhunderten zu den "fürstlichen Landgütern". Gleichzeitig wohnten aber in der Gemeinde zahlreiche Familien, die "den Landgütern der Königinnen dien-ten". Nach der zweiten Hálfte des XlII-ten Jahrhundertes immer mehr und mehr Güter und Fronbauern der Fürsten und Königinnen wurder von Privateigentümern erworben. Von denen die bedeutendsten waren das Domkapitel von Veszprém und eine Familie, die sich fajszi (de Fais) nannte, und die wahrscheinlich von deutscher Abstamung war. Das früheste Gebáude der in Ruinen auch heute bestehenden Kirche wurde noch in den XI—Xll-ten Jahrhunderten gebaut, als das Dorf noch zu den "fürstlichen Landgütern" gehörte. Jene Kirche wurde nachher von den das Dorf besitzenden Familien öfters umgebaut. Nach dem Aussterben der Familie Fajszi in dem XlV-ten Jahrhundert wurde das Dorf von der Familie Vámosi erworben (von dem XIV-ten bis zum XVI-ten Jahrhundert). Später nannte sich diese Familie "Fajszi Ányos". Das mittelalterliche Dorf von fajsz und seine Kirche wurden während der türkischen Kriege, in den XVI—XVII-ten Jahrhunderten vollkommen zer-stört.

II. Ab Mitte des XVI-ten Jahrhundertes bis zum Jahre 1757 war das ganze Gebiet des gegenwärtigen Dorfes unbewohnt. Die nördliche Hálfte der gegenwártigen und so auch der Ort des mittelalterlichen Dorfes gehörte zum Domkapitel von Veszprém. Dagegen gehörte die südliche Hálfte der heutigen Dorfflur zu den Gütern der Familie Vizeki Tallián (einer späteren Linie der

Familie Fajszi Ányos). Terézia Zalabéri Horváth, die Witwe von General Ignác Vizeki Tallián, siedelte im Juni 1757 auf seinem den südlichen teil des gegen-wärtigen Dorfes bildenden Gut deutsche Bauerfamilien an, die aus dem erzbis-chöflichen Kurfürstentum Mainz angekommen waren. Der die gegenwärtige nördliche Durfflur bildende Gut des Domkapitels von Veszprém blieb auch weiterhin unbewohnt Die deutschen Neubauerfamilien erlangten unbewohnte, dichtbüschige, waldige, wasserlose Gebiete, die nur mit sehr schwerer Arbeit wohnbar und bauhaft konnte gemacht werden. Das ursprünglich aus 25 Familien bestehende Dorf nahm stufenweise dank den von verschiedenen anderen deutschen Gebieten ankommenden Siedlern zu. 50 familien zu. Das Dorf wurde aufgebaut, der Acker wurde bebaut, die grösste Sorge, der Mangel an Wasser, konnte aber noch lange nicht gelöst werden. So konnte es geschehen, dass die Bewohner des Dorfes, als die ersten von den ungarischen Dörfern, in den Jahren 1895—1896, auf eigene Rostén ein Wasserleitungssystem zustande brachten. Ein anderes charakteristisches Beispiel des Fleisses dieser Leute, dass jene Arbeiten in einer sehr mühsamer Zeit ausgeführt wurden, da die auch gegenwártig bestehende römisch-katolische Kirch (anstatt der früheren kleinen Kapelle) in derselben Zeit, ebenso auf eigene Kosten, aufgebaut wurde.

Die fleissige und zweckbewusste Bevölkerung der als Musterdorf des Komitats Veszprém erachteten Dorfes Fajsz bewahrt noch auch heute ihre deutsche Abstammung. Durch ihre kluge und vorsichtige Haltung gelang es ihnen die Mitgliedschaft des "Volksbundes der Deutschen in Ungarn" zu vermeiden (1938—1945). Dadurch konnten sie auch die Vergeltung, d.i. die in Jahren 1947—1948 durchgeführten Zwangsdeportation nach Deutschland zu vermeiden.

Das eigentlich von Deutschen bewohnte Dorf, dessen Bevölkerung aber die ungarische Nationalität und Muttersprache als ihre eigene anerkennt, konnte die kritischen Zeiten uberührt überstehen, und setz sein stilles, fleissiges Leben euch heute fort.

 

ABBILDUNGSVERZEICHNIS DEUTSCHER SPRACHE

1. Planzeichung des Dorfes Veszprémfajsz.
2. Archäologische Fundorte von Veszprémfajsz: 1-3-: Siedlungsgebiet von Veszprémfajsz im Mittelalter; 2.: Platz der mittelalterlichen Kirche; X: Platz des mittelalterlichen Herrenhauses.
3. Dotationsbrief des Arpaden Kőnigs Andreas III., darin Veszprémfajsz früheres "fürstliches Gebiet" gen-nant wurde.
4. Ausgrabungszeichnung über die im nordöstlichen Gebiet der mittelalterlichen Kirchenruine aufgedeckten Gräber.
5. Die mittelalterliche Kirchenruine von Veszprémfajsz bei der Ausgrabung des Jahres 1977-78.
6. Die Wände der mittelalterlichen Kirchenruine von Veszprémfajsz bei der Ausgrabung des Jahres 1977-78.
7. Das Diplom des Kapitels von Veszprém aus dem Jahre 1265, darin ein Weingárten namenms "Laurenz" von Fajsz erwähnt wurde.
8. Das Diplom des Jahres 1275, darin die ehemaligen zu der Königin gehörenden Völker von Vámos und Fajsz dem Kapitel von Veszprém verlichen wurden.
9. Die Geschlechtstafel der Familie Ányos von Vámos (und Fajsz) aus den XIII-XVIII. Jahrhunderten.
10. Die im Jahre 1453 geschriebene Klageschrift des Kapitels von Veszprém.
11. Die Burg Veszprém nördlich von Fajsz.
12. Vertrag zwischen deutschen Siedlern von Fajsz und dem Gutsherren (1757).
13. Spezifikation aus den Jahren 1779-1780 (die Anführung der frondi-enstlichen Schulden der Fronbauern).
14. Die in die Kirche von Fajsz bewahrtete Statue "der heiligen Jungfrau von Loretto".
15. Alte Grabsteine im Friedhofe.
16. Der Siedlungsvertrag vom Jahre 1757 in erneuerter From des Jahres 1837.
17. Die Kapelle von Sankt Wendelin.
18. Das im Jahre 1843 aufgebautes Friedhofskreuz.
19. Das Register der ehemaligen Fronbauern der Besitzung Tallián in Fajsz aus dem Jahre 1863.
20. Das Register der ehemaligen Fronbauern der Besitzung Schmertzing in Fajsz aus dem Jahre 1863.
21. Die erste Seite des technischen Wasserleitungsprojektes (1896).
22. Aus den technischen Projekten der Wasserleitung : Grundriss des Wasserbeckens.
23. Aus den technischen Projekten der Wasserleitung : die alte Steinbrunnen-quelle.
24. Aus den technischen Projekten der Wasserleitung : Querschnitt der Riegelschlosskammer.
25. Aus den technischen Projekten der Wasserleitung : Wasserturm.
26. Aus den technischen Projekten der Wasserleitung : Niedrige Brunnenkolonne.
27. Vertrag der Siedlung mit Antal Szlopák aus dem Zwecke einer neuen Kirchenerrichtung (den 6 September 1885.)
28. Verstándigung des örtlichen Vorstandes für den Bischof über die Kircheneinrichtung(dem 31. Oktober 1885).
29. Bericht des Pfarrers von Vámos für den Bischof über den Kirchenbau (den 22 November 1885).
30. Die neue Kirche von Fajsz (im Jahre l994).
31. Das neue Kirchenschiff von Fajsz (imjahre 1994).
32. Der Altar der neuen Kirche von Fajsz (imjahre 1994).
33. Das im Jahre 1895 aufgestellte Steinkreuz vor der Kirche.
34. Das Schulgebáude (im Jahre 1994).
35. Planzeichnung des Dorfes Veszpremfajsz (imjahre 1914).
36. Soldaten aus Veszpremfajsz an der Front (1914-1918).
37. Das aus den Jahre 1914 gefun-dene Matrikelsblatt des Honveds Ferenc Bartl.
38. Nachricht über den Heldentod des Honveds Ferenc Bartl.
39. Das im Jahre 1922 durch Mihaly Konrad und Marta Bartl aufgestellte Kreuz.
40. Die Schüler der römisch-katoli-schen Schule im Jahre 1926-27 (in der Mitte des Bildes ist der Lehrer József Keszler.)
41. Die Schüler der romisch-katoli-schen Schule im Jahre 1928-29 (in der Mitte des Bildes ist der Lehrer Zoltán Mohos).
42. Die Frauen von Veszpremfajsz (1920).
43. Die Familie Eigner (1920).
44. Die Frauen von Veszpremfajsz (1923) .Von rechts nach links : Frau Eigner (Eigner Ferencné), Frau Frick (Frick Ferencné), Frau Hartmann (Hartmann Györgyné), und unbekannte Frauen.
45. Die Einwohner von Veszpremfajsz in dem veszpremer Wirtshaus "Balaton".Von rechts nach links:MihályCzinglerundseinSohnTamás,JánosLinzmayer,JózsefFáth,JószefWindischmann (Városlőd), József Steinbach und ein Unbekannter. Im Hinter-grund ist der Gastwirt mit seinen Angestellten.(1926)
46. Die Hochzeit von István Strenner und Teréz Hainbach (1930).
47. Das haus von István Czwizler im Jahre 1994 (1928).
48. Die Trauung von József Sauer (1930).
49. Die Frauen von Veszpremfajsz (1930) .Von links nach rechts : Frau Strenner (Strenner Istvánné), Erzsébet Czwisler, Frau Buchwald (Buchwald Andrásné).
50. Tamás Czwisler und seine Familie (1930).
51. Die Burschen von Veszpremfajsz mit Hochzeitbitterstáben.(1930).
52. Die Trauung von Janos Czwisler und Anna Reider (den 18 Január 1937).
53. Die Familie Strenner (1940).
54. Die zum Militärdienst ausgehobe-nen Rekruten (1932-33). Oberreihe von links nach rechts : Unbekannter, József Straub, Pál Szakonyi, László Tóth, Unterreihe von links nach rechts: János Unger, Tamás Czwisler, Ferenc Czigler, Ambrus Eigner, Unbekannter.
55. Die zum Militárdienst ausgehobe-nen Rekruten (1939).
56. Honved István Strenner. (1930).
57. Kleine Mädchen von Veszpremfajsz (1940).
58. Kinder von Veszpremfajsz. (1940).
59. Oberkanonier János Czwisler (Artillerie Abteilung 101., 1940).
60. Trauungsbild von Tamás Czwisler. (1942).
61. Feldpostkarte von der Front (1944).
62. Zugsführer Tamás Czwisler. (Erhat bei Ungvár im Herbst 1944 Heldentot gefunden.)
63. Kleine Mádchen von Veszpremfajsz (Katalin und Teréz Strenner am 20 November 1944).
64. Planzeichnung des Dorfes Veszpremfajsz.
65. János Czwisler und Anna Reider mit seinen Kindern (1950).
66. Ausflug im Kutsche (1950).
67. Die Hochzeit von János Szauer (1950).
68. Der im Jahre 1956 erneuerte Stierstall mit der Scheune.
69. Das im Jahre 1956 erneuerte Stierstall mit der Scheune.
70. Die Büros und medizinische Ambulanz (im Jahre 1959).
71. Mutterkornimpfung in der Produktionsgenossenschaft.Von links nach rechts : Der Genosssen -schaftspräsident József Fáth, Frau Stumpfhauser (Stumpfhauser Jánosné), Frau Czigler (Czigler Istvánné), und der Traktorführer József Eigner.(1960).
72. Mutterkornimpflug in der Pro-duktionsgenossenschaft (1960). Traktorführer : Mihály Stumpfhauser.
73. Weinbau in der Produktionsgenossenschaft.Von links nach rechts : József Strenner, János Stumpfhauser, Ferenc Szauer. (1963).
74. Weinbau in der Produktionsgenossenschaft.Von links nach rechts : János Stumpfhauser, Mihály Szauer, Ferenc Szauer, József Strenner. (1963).
75. Leinbindung in Garben bei der Produktiongenossenschaft(1963). Von rechts nach links : Frau Stumpfhauser (Stumpfhauser Istvánné), Frau Szauer ( Szauer Jánosné), Frau Strenner (Strenner Jánosné).
76. Die aus Futtersammeln zurück-kehrenden Frauen (Produktions-genossenschaft, den 9 August 1966). Von links nach rechts : Frau Fáth (Fáth Ferencné), Frau Strenner (Strenner Jánosné), Frau Szauer (Szauer Jánosné), Frau Szauer (Szauer Józsefné), Frau Strenner (Strenner Ferencné).
77. Hausweihen (1951). In der Mitte des Bildes : Pfarrer Sándor Sady.
78. Schülerin (Erzsébet Cwisler, 1955).
79. Grundschulkinder.In der Mitte des Bildes : Lehrer György Krasznai.(1960).
80. Die Erstkommunikanten.In der Mitte des Bildes : Dechant Károly Jani ( 1963).
81. Die Grundschule (1959).
82. Der Dechant Károly Jani, im Hintergrund István Fertig (1966).
83. Hauswirtschaftliches Silofuttertragen : Mihály Linzmayer und János Czingler (1977).
84. Die Delegation von Vietnam sieht die Hauswirtschaft der Genossenschaftsmitglieder an (1987).
85. Die Delegation von Vietnam sieht den hauswirtschaftlichen Legerstand des Mitgliedes Mihály Stumpfauser an (1987).
86. Erstkommunikanten mit dem Dechant Károly Jani. (1984).
87. Erstkommunikanten mit dem Dechant Károly Jani (1984).
88. Christgeschenk (1985). Von links nach rechts : Katalin Sáska, Zsuzsanna Csiba, Tímea Bors.
89. Konfirmation(1988).
90. Die Grenzen des Dorfes Veszprémfajsz : 1. Dorf, 2. Krautgrátchen, 3. Neue Aufteilung, 4. Gartenende, 5. Kéri-Feld, 6. Krautgrátchen, 7. Motoren-felder, 8. Friedhof und Viehstand, 9. Langteiligen, 10. Breitenäcker, 11. Kalvarien-berg, 12. Hanfäcker, 13. Arácser-Wegäcker, 18. Waldwiesen, Wiesenäcker, 19. Ródeácker, 20. Baronischwald, 21. Unterwald, 22. Stöckacker. A: Nemesvámos, B: Veszprém, C: Felsőörs, D: Lovas, E: Paloznak, F: Csopak, G: Arács (Balatonfüred),. X: Die Stelle des mittelalterlichen Dorfes Pór-Fajsz, das Bereich der Kirchenausgrabung (nach Pál Konz).
91. Die Kirchenruine am Anfang der Ausgrabung.
92. Die östliche Wand der Kirchenruine.
93. Ein teil der Kirchenruine.
94. Die ausgegrabenen Wände der Kirchenruine.
95. Das Grab Nr.l. in Innerraum der Kirche.
96. Die bei dem Komitatswettbewerb die ersten Preise gewonnenen veszprémfajszer Feuerwehrgrup-pen von Jugend, Mädchen und Erwachsenen (1991).
97. Die Frauenfeuerwehrgruppe von Veszprémfajsz.
98. Die Aussicht des Dorfes von dem Kalvarienberg.
99. Die Hauptgasse mit der Gemischtwarenhandlung.
100. Das Bürgermeisteramt und das Gemeindehaus.
101. Die Hauptgasse.
102. Gassenbild.
103. Neue Häuser im Dorfe.
104. Römisch-katolische Kirche. (Vor der Kirche sieht man den Graben des Gastleitung).
105. Die Statue Pieta in der römisch-katolischen Kirche.
106. Kalvarien.
107. Aussicht von den Kalvarienberg.
108. Neuer Wohnungshausbau (in August 1994).
109. Der Bau des Gasleitungsgrabens in der Hauptgasse (im August 1994).
110. Die Mitglieder der örtlichen Selbstregierung. Von rechts nach links: Bürgermeister József Csiba , Mitglied des Gemeinderates József Szauer; Kreisnotár Frau Pauer (Judit Sári), Mitglieder des Gemeinderates János Eigner und József Kiss.
111. Mitglied des Gemeinderates József Kiss; Mihály Stumpfhauser, D. Csaba Veress (der Verfasser des Buches), Kreisnotär Frau Pauer (Judit Sári), Bürgermeister József Csiba, Mitglieder des Gemeinderates József Szauer und János Eigner; József Szauer.
112. Bürgermeister József Csiba.
113. Kreisnotär Frau Pauer (Judit Sári).
114. Mitglied des Gemeinderates József Kiss.
115. Mitglied des Gemeinderates József Szauer.
116. Mitglied des Gemeinderates János Eigner.
117. Der Abgeordnete des Dorfes in Nationalitätenfragen Frau Ebele (Ebele Józsefhé), Anna Steinbach.
118. József Szauer.
119. Mihály Stumpfhauser.